Ausflüge und Berichte der "Hupfdohlen"
01.07.2010: Ausflug der Hupfdohlen nach Hamburg
20 Jahre Hupfdohlen - Hupfdohlen machen Hamburg unsicher!!
Zu unserem 20jährigen Jubiläum sollte es doch etwas Besonderes sein. Also fingen unsere Planungen für unseren diesjährigen Ausflug bereits im Oktober letzten Jahres an. Hotel, Musical, Stadtrundfahrt etc. - alles kein Problem. Ein Lob an die Dame aus Hamburg vom Touristikbüro. Nur die Deutsche Bahn hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Unzählige Telefonate und Fahrten auf dem Bahnhof, haben viele Nerven gelassen, Plan B für die Fahrt bereits im Gepäck - dann endlich im April die Zusage von der Bahn, dass 18 Hupfdohlen zu einem günstigen Preis nach Hamburg fahren dürfen. Zwar nicht mit dem gewünschten Zug, aber immerhin hat man uns eine Platzreservierung zugestanden, die für uns akzeptabel war. Wer uns das vorher gesagt hätte, den hätten wir ausgelacht, wo doch täglich jede Stunde ein Zug nach Hamburg fährt. Aber die Bahn ist da sehr unflexibel und hat nur ein geringes Kontingent an billigen Zugkarten für Gruppen.
So trafen sich am Freitag, den 01. Juli um 6.20 Uhr 18 Hupfdohlen mit ihrem neuen Outfit an der Haltestelle Breitwiesen. Ein ganz herzliches Dankeschön an Uwe und Josef, die uns unsere neuen Polo-Shirts gesponsert haben. Spätestens nach 10 Minuten war auch die letzte Hupfdohle wach und gut gelaunt ging es Richtung Hauptbahnhof. Dort kauften wir noch Brötchen für unser Frühstück und los ging es. Kaum hatte sich der ICE in Bewegung gesetzt servierte uns unsere Hupfdohle Brigitte das obligatorische Frühstück mit Käse, Salami und Brötchen. Natürlich durfte der "Kreislaufanreger" nicht fehlen und binnen kürzester Zeit sorgten wir die nächsten 5 ½ Stunden für die Unterhaltung in Wagen 6. In Frankfurt versuchten sich ein paar Hupfdohlen im Schnellrauchen mit der Feststellung, dass sie für den Rest der Fahrt dieses doch einstellen, da sonst evtl. nicht alle Hupfdohlen in Hamburg angekommen wären. Hupfdohle Carola entsorgte unter viel Gelächter und mit unglaublichen Blicken bedacht in dieser Zeit ein paar leere Flaschen.
Pünktlich um 12.50 Uhr trafen wir in Hamburg ein und auch wenn es der Wetterbericht anders angesagt hatte, es schien tatsächlich die Sonne!!! Im Hotel Alte Wache bezogen wir schnell unsere Zimmer und schon wartete auch der Bus mit Busfahrerin!! auf uns. Frau Burmeister, die Reiseführerin kam in Gestalt ihres Mannes, was für uns ja nicht wirklich ein Problem war, er musste halt 19 Frauen ertragen. Dies gelang ihm ganz gut. In 2 Stunden wurden uns die wichtigsten Dinge von Hamburg gezeigt. Am Hafen machten wir unser Gruppenfoto und mussten einer Japanerin noch erklären, was denn Hupfdohlen sind.
Zurück im Hotel machten wir uns kurz frisch und schon gab es Abendessen, da wir danach noch ins Musical wollten. Unsere Hupfdohlen Rosi und Anne schauten sich König der Löwen an und waren ziemlich begeistert. Für die restlichen Hupfdohlen hieß das Ziel Reeperbahn. Dort schauten wir uns die "Heiße Ecke" im Tivoli Theater an. Die "Heiße Ecke" ist ein Imbissstand auf St. Pauli und dort treffen sich in 24 Stunden alle möglichen Menschen jeder Schicht. Huren, Zuhälter, Theaterbesucher, Studenten, Taxifahrer, Nachtclubbesitzer, Drogenabhängige, Nachtschwärmer, Freier, Touristen, Junggesellenabschiedsgruppen…….. und alle haben ihre Geschichte. Was haben wir gelacht und mit gelitten. Es war wie im wahren Leben. Dieses Stück ist einfach genial. Derbe Sprüche, Witz, Charme, tolle mitreißende Musik, 9 Schauspieler in 50 Rollen…. einfach genial. Um 23.30 Uhr trafen wir uns alle im Hotel zu einem "Absacker" an der Bar, der etwas länger dauerte, da wir die Bedienung etwas in Stress gebracht haben, weil der überwiegende Teil von uns einen Cocktail wollte.
Am Samstag waren alle zum Frühstück pünktlich und wir teilten uns in Gruppen ein, da der Tag zur freien Verfügung stand. Eine Gruppe besuchte den Tierpark Hagenbeck, eine Gruppe wollte gleich zum Hafen und eine "fußstarke" Gruppe machte sich auf, Hamburg zu Fuß zu erkunden. Vom Bahnhof die Mönckebergstraße (die Königstraße von Hamburg- nur ein bisschen größer) entlang, zum Rathaus, wo wir erst einmal Halt machten um mit Prosecco mit Erdbeeren unseren Kreislauf in Schwung zu bekommen, dann zur Alster, Jungfernstieg und zum Michel, dem Wahrzeichen von Hamburg. Dort angekommen eroberten wir den Turm. Da dort oben gefühlte Windstärke 12 herrschte, hielten wir uns nicht lang auf. Lang genug aber, um einen romantischen Heiratsantrag auf dem Michel zu beobachten. Unten angekommen ging es Richtung Hafen. Dort stärkten wir uns erst einmal mit Fischbötchen und einer "Weight-Watcher-Platte-Curry mit Pommes". Ein paar wasserfeste Hupfdohlen unternahmen eine Hafenrundfahrt, während wir anderen uns an die Hafenbar begaben, da dort schon die ersten Partys zum "Schlagermove" stattfanden. Der Schlagermove ist wie die "Loveparade" nur eben mit Schlagern. 45 Party-LKWs fahren vom Hafen über die Reeperbahn zum Heiligengeistfeld. Ein paar der Hupfdohlen ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen und schauten beim Umzug zu. Erschöpft trafen sich alle Hupfdohlen um 17.00 Uhr wieder im Hotel. Da wir abends noch eine Nachtwächterführung auf der Reeperbahn gebucht hatten, wollten wir um 18.00 Uhr dann in einem Fischlokal am Fischmarkt zum Essen gehen. Mittlerweile regnete es in Strömen und wir machten uns auf Richtung Hafen. Als wir an den Landungsbrücken ausstiegen, traf uns fast der Schlag. Da der Umzug vom Schlagermove immer noch nicht zu Ende war und der Bus nicht fuhr, mussten wir zum Restaurant laufen und das durch Unmengen von Müll, Scherben, unzähligen Flaschen, Betrunkenen, Menschenmengen, Umzugswägen…. So viel Dreck und Müll auf den Straßen haben wir noch nicht gesehen. Entnervt und völlig durchnässt kamen wir dann im Restaurant an, wo wir schon erwartet wurden.
Mit einem guten Essen wurden wir dann aber wieder versöhnt. Der St. Pauli Nachtwächter holte uns im Restaurant ab und alle Hupfdohlen standen dann doch noch die Nachtwächterführung auf der Reeperbahn durch, auch wenn die ein oder andere vorher keine Lust mehr hatte. Zu Beginn der Führung stärkten wir uns noch mit einem Feigling (Danke Rosi!) und los ging es auf die sündige Meile, wo wir viel Interessantes erfuhren. Manch Hupfdohle schaffte es tatsächlich über die Reeperbahn zu laufen, ohne auch nur eine Hure zu entdecken, obwohl diese doch an jeder Ecke standen. Es gab auch Hupfdohlen die behaupteten, dass die Dame im Fenster eine Frau sei, obwohl der Nachtwächter uns durchs Transvestitenviertel geführt hat. Zum Abschluss gingen ein paar Hupfdohlen noch auf Entdeckungsreise in einen Dessous- und Accessoires-Laden. Ob tatsächlich das Fesselbuch, die Handschellen, die Handschuhe mit Hufen oder der Stringtanga erstanden wurden, bleibt unser Geheimnis. Die Männer, die auf der Heimfahrt im Zug bei uns im Abteil saßen und uns genauesten zuhörten, als wir von diesem Laden und was man dort so alles kaufen kann erzählten, glaubten es jedenfalls. Um 22.30 Uhr trafen wir dann wieder im Hotel ein, wo der Barkeeper schon auf uns wartete. Dieser war im Cocktail machen schneller als seine Kollegin, was wir dann doch ausnutzten und so wurde es eine sehr lustige Nacht. Wir lernten dann auch noch schnell von Hupfdohle Andrea einen wirklich sehr "anspruchsvollen Kanon", den wir auch auf der Heimfahrt zum Besten gaben. "In Stuttgart brennt es" wurde für so manche Hupfdohle zum Kulthit an diesem Wochenende.
Die Nacht war sehr kurz und so trafen wir uns um 09.00 Uhr zum Frühstück. Zwei Hupfdohlen, die etwas früher im Bett waren, kehrten da gerade vom Fischmarkt zurück. Wir anderen haben es irgendwie nicht geschafft schon um 5.30 Uhr wieder aufzustehen, zumal das Wetter auch nicht gerade dazu einlud. Nach dem Frühstück liefen wir dann zur Alster runter und machten dort noch eine sehr schöne Alsterrundfahrt. Ein paar Hupfdohlen gingen danach zum Kaffeetrinken zu den Alsterarkaden und der Rest wollte doch noch mal zum Hafen.
Um 14.30 Uhr trafen wir dann alle am Bahnhof noch Birgits Eltern, die extra von der Ostsee nach Hamburg gekommen sind und uns zum Abschied noch einen Abschiedssekt mitgebracht hatten. Um 15.27 Uhr hieß es dann Abschied nehmen von Hamburg. Am Anfang waren doch alle etwas müde und es war sehr ruhig im Zug. Aber wir wären ja nicht die Hupfdohlen, wenn wir im Zug schlafen würden. Jede Hupfdohle, die das auch nur ansatzweise versuchte, wurde wieder geweckt. Auch wenn eine Hupfdohle meinte, "sie hätte doch noch eine anstrengende Nacht vor sich". Was natürlich großes Gelächter auslöste. Wir ließen dann noch einmal das Wochenende Revue passieren, was unter großem Gelächter stattfand. Unsere Insidersprüche wie " Hier wird nix abgegeben" oder "Jetzt komm endlich" oder "Am Montag gibt's bei Aldi wieder neue Computer" wurden noch mal zum Besten gegeben. Nur das mit den Getränken für die Rückfahrt sollte beim nächsten Ausflug doch etwas besser organisiert werden. Um 22.30 Uhr landeten dann 18 müde aber glückliche Hupfdohlen in Gerlingen, wo der ein oder andere Mann schon an der Haltestelle wartete.
Die Hupfdohlen bedanken sich recht herzlich bei den Sponsoren Uwe und Josef für die tollen Polo-Shirts!!
Es war wieder ein wirklich toller Ausflug. (MG)
25.09.2010: Ausflug der Hupfdohlen nach Tübingen
Auch dieses Jahr war es nun wieder so weit. Der alljährliche Gymnastik-Ausflug stand vor der Tür. Also trafen sich 20 Hupfdohlen am 25. September 2010, um 08:15 Uhr an der Breitwiesen-Haltestelle, um nach Tübingen zu fahren, unserem diesjährigen Ziel für den Tagesausflug.
Leider mussten wir schon sehr früh feststellen, dass das Wetter an diesem Tag wahrscheinlich nicht mehr aufheitern würde. Dem entsprechend kamen alle in Regenjacken oder mit Schirmen. Doch machte das unserer Stimmung keinen Abruf. Bis wir am Hauptbahnhof in unseren Zug eingestiegen waren und unsere Fahrt mit dem kleinen Sektfrühstück weiterging waren auch die müdesten wach geworden.
Um ca. 10:30 Uhr kamen wir in Tübingen an und sofort begann die Führung durch die Stadt. Wir erfuhren viel über die Universitätsstadt und Ihre Stars und nach einer Stunde hatten wir alle Hunger und konnten uns bei gutem, schwäbischen Essen in der Gasthausbrauerei "Neckarmüller" aufwärmen.
Nach dem Essen hatte jeder Zeit, um eigene Ziele zu verfolgen, doch traf sich ein Großteil der Gruppe zufällig im "Nonnenhaus" beim Eisessen. Wie wir von einer unserer Hupfdohlen erfuhren, waren alle Regenponchos ausverkauft. Also überlegten wir nun, wie wir uns bei der um 17:00 Uhr stattfindenden Stocherkahnfahrt am besten Trocken halten könnten. Wir kamen zu dem Entschluss dass "120 ltr-Mülltüten" wohl die beste Lösung darstellten. Also tranken wir noch ein Gläsle und begannen unsere "Schneiderarbeit". Es entstanden verschiedene Modelle wie unterschiedliche Röcke, Hosen und auch ein Kleid war dabei. Doch entschieden wir uns am Ende, dass der Rock wohl die beste Variante wäre, um sich trocken zuhalten.
Um 17:00 Uhr begann die Stocherkahnfahrt auf dem Neckar. Auf zwei Kähnen fuhren wir los - natürlich hatten wir auch genügend zum Trinken dabei. Zwei mutige Hupfdohlen probierten das Stochern auch selbst einmal aus. Das sah jedoch teilweise etwas abenteuerlich aus und zumindest die im Nachbarboot waren froh als der Profi wieder selbst stocherte.
Nach einer Stunde kamen wir heil und (teilweise nur halbwegs) trocken wieder am sicheren Ufer an. Unsere "Röcke" hatten uns zum Großteil gut trocken gehalten. Doch mussten wir uns langsam wieder in Richtung Bahnhof aufmachen. Im Zug konnten Jacken, Füße und Pullis noch ein wenig trocknen und um 20:30 Uhr kamen wir alle aufgewärmt und trocken im Gehenbühler Vereinsheim an, wo wir den Ausflug ausklingen ließen.
Trotz des schlechten Wetters war es ein toller Ausflug!!!
09.10.2009: Ausflug nach Schnetzenhausen ins Hotel Krone zum "Wellnessen"
Am Freitag, den 09.10.2009 trafen sich um 09.00 Uhr 21 Hupfdohlen und unser Sektspender Peter H.
(ein herzliches Dankeschön - der Sekt reichte gerade mal bis Ulm!!!) an der Haltestelle Breitwiesen. Unseren Sektspender nahmen wir allerdings nur bis zur Haltstelle Bergheim mit, denn wie so üblich lassen wir unsere Männer für 3 Tage zu Hause. Dieses Jahr ging es nach Schnetzenhausen ins Hotel Krone zum "Wellnessen". In der Straßenbahn war die Stimmung zwar schon sehr gut, aber am Bahnhof angekommen mussten wir erstmal unseren Kreislauf noch etwas mehr in Schwung bringen. Da die Kühltaschen doch sehr schwer waren, konnten wir uns noch am Bahnhof von etwas Ballast befreien.
Im Zug nahmen wir dann unser Frühstück zu uns (Danke an Andrea und Brigitte für die gute Verpflegung). Die Stimmung wurde immer besser und manch ein Mitreisender hätte sich sicher über Ohrenstöpsel gefreut.
Der Schaffner der "von der Alb ra kam" fand es in unserem Abteil sehr unterhaltsam und wollte gar nicht mehr weiter gehen, bevor er nicht alle Fahrscheine gelocht hatte. Was zu großem Gelächter führte und sogar unsere Rosi (Gundi 2?) sprachlos machte. Die Fahrt verging wie im Fluge und so konnten wir nach Zug- und Busfahrt um die Mittagszeit schon unsere Zimmer beziehen.
Um 13.30 Uhr trafen wir uns bereits wieder um nach Friedrichshafen zu fahren und uns die Stadt anzusehen. Da es sehr schönes Wetter war zog es fast alle an die Strandpromenade in ein Cafe. Natürlich mussten auch diverse Bekleidungsgeschäfte aufgesucht werden. Auf der Heimfahrt zum Hotel konnte fast jede Hupfdohle ihre Errungenschaften vorzeigen. Um 18.00 Uhr trafen wir uns im Restaurant und wurden mit einem 6-Gänge-Menü verwöhnt. Danach ging's zum Kegeln. Hier kam ganz schnell das Gerücht auf, dass die eine Bahn besser als die andere Bahn sein muss, da die Gruppe auf der linken Bahn alle Spiele verloren hat. An was es tatsächlich lag konnte aber an diesem Abend nicht mehr geklärt werden, denn im Anschluss ging es ganz schnell in die Cocktailbar.

Der Samstag war dann zum Entspannen da. Fast alle Damen hatten eine Wellness-Anwendung. Da wurden Schlamm- und Algenbäder genommen. Körper mit Rosenblütenölen einbalsamiert und mit heißen Bodenseesteinen verwöhnt. Andere saßen im Biersud und manch eine bekam eine Gesichtsbehandlung (ob's was genützt hat?). Da es den ganzen Samstag geregnet hat wurde die Sauna und das Hallenbad rege genutzt. Manch eine Hupfdohle hatte so ihre Probleme mit dem Bademantel. Sie konnte ihn quasi als Kimono um ihren ganzen Körper wickeln. Machte eine nette Figur :. Eine Gruppe besichtigte am Samstag noch das Zeppelin-Museum. Abends wurden wir wieder mit einem 6-Gänge-Menü verwöhnt. Zum Abschluss ging es noch in die Cocktailbar bzw. in die Nichtraucher Bar. Am Sonntagmorgen bedienten wir uns noch einmal an dem wirklich üppigen Frühstücksbuffet, bei dem es an nichts fehlte. Um 10.30 Uhr warteten dann auch schon die Taxis, die uns zum Bahnhof brachten. Auch die Heimfahrt verging wie im Fluge, etwas leiser als die Hinfahrt, aber nur etwas.

Vielen Dank an alle Organisatoren dieses wirklich wieder sehr schönen Ausflugs. (M.G.)
27.09.2008: Ausflug der Hupfdohlen nach Geradstetten
Am letzten Samstag im September war es wieder mal so weit und wir, die Gymnastikmädels, hatten unseren jährlichen Ausflug. Diesmal sind wir mit der S-Bahn nach Geradstetten gefahren, fragt euch nicht wo das ist, auf jeden Fall dort, wo sich Fuchs und Has noch „Gute Nacht“ sagen. Schon auf dem Weg in den fernen Ort Namens Geradstetten, war das Gelächter und das Gegacker untereinander groß, aber uns hat es nicht im Geringsten gestört und wir hatten unseren Spaß.
Als wir auf unserer beschwerlichen Reise von über einer Stunde endlich in Geradstetten eintrafen, hatten ein paar der Gymnastikdamen für uns eine kleine Abkühlung in Form eines Sektle´s dabei. Also wurde erstmal gemütlich zusammen gestanden und angestoßen.
Dann nach einer kleinen Weile „Kaffeekränzchen“ am Bahnhof, machten wir uns auf den Weg ins Hotel „Lamm Hebsack“, in dem wir uns mit unserem wunderbaren Herrn Reichle (er war für die Tour durch die Weinberge, sowie sie Weinprobe zuständig) trafen. Wir waren zwar ein bisschen zu früh dran, wurden von der Hotelchefin jedoch persönlich in Empfang genommen und auf der Terrasse wunderbar mit Kaffee, Keksen und allerlei Getränken versorgt. Herr Reichle traf pünktlich um halb vier ein und so ging unsere kleine Wanderung durch die Weinberge los. Er erzählte uns viele interessante Dinge über den Weinbau, die verschiedenen Weintrauben und ließ uns auch von den Weintrauben probieren.
Im Anschluss unserer kleinen Weinbergstour hat uns ein Angestellter des Hotels im Weinberg mit Sekt und leckeren Brezeln empfangen und so wurde die runde immer lustiger und fröhlicher, vielleicht auch etwas lauter.
Im Hotel wieder angekommen, ging es auf direktem Wege in den Weinkeller, wo dann auch ziemlich schnell die Weinprobe mit Herrn Reichle anfing. Er erzählte uns dann vieles Wissenswerte von den Weinen und gab uns auch tolle Tipps, wie man schmeckt, ob ein Wein „Essig“ ist oder nicht. Zum Schluss der Weinprobe hat uns Herr Reichle noch eine wichtige Information ans Herz gelegt, die ich nun auch weitergeben möchte:
Wenn man einen Wein kauft, sollte man ihn erstmal zu Hause ca. 3 Wochen liegen und ruhen lassen, damit er sich am Besten aklimatisieren und erholen kann und beim Öffnen ein guter Wein bleibt.
Dazu meinte dann eine unserer Gymnastikdamen: Also wie Männer auch…der ganze Raum brach daraufhin in schallendes Gelächter aus.
Und so verlief der restliche Abend mit gutem Essen, leckerem Wein aus der Region, toller Bedienung und vor allem viel Lachen, harmonisch und war leider viel zu schnell zu Ende.
13.07.2007: Ausflug der Hupfdohlen nach Ruhpolding
Die Hupfdohlen in den Bergen
Nach einem anstrengendem Seefest flogen die Hupfdohlen zu ihrem diesjährigen Ausflug in die Berge davon. Nachdem eigentlich das Ziel Inzell heißen sollte, aber unser Hotel bis auf die Grundmauern abbrannte, haben wir uns kurzfristig für Ruhpolding entschieden.
Nach einigen Überlegungen stellten wir fest, dass auch eine Fahrt mit dem „Kleinen Stuttgarter“ seine Vorzüge hat, und so fuhren wir zum ersten Mal mit einem Privatchauffeur in unser Abenteuer Berge. Wobei zu erwähnen wäre, dass unser Chauffeur beim Anblick unseres Gepäcks ziemlich durch schnaufen musste, aber dennoch alles verstaut bekam.
Frohen Mutes ging es los, denn wir hatten ja auch noch ein Geburtstagskind an Bord, das gebührend gefeiert werden musste. So gab es bald frohes Gelächter, nicht zuletzt deshalb, weil manch Eine mit den Raffinessen der neuesten Sanitäreinrichtungen auf den Raststätten nicht so ganz klar kam.
Nach einer kurzweiligen Fahrt kamen wir dann gegen Mittag am Hotel an und nahmen sofort unsere Zimmer in Beschlag. Doch wer jetzt dachte er könne sich ausruhen, war falsch gewickelt. Nach nur einer ¼stündigen Pause hieß es „auf den Berg muss i“. Von der Steinbergalm ging die Wanderung hinauf zur Bündlingsalm. Jedoch musste so manche Dohle schwer hupfen um am Ziel anzukommen. Aber alle schafften ihr Ziel und keine brauchte erste Hilfe. Bei Radi, Obatzter, saurem Kas und Kuchen stärkte sich die ganze Truppe und brach dann schweren Herzens den Heimweg an.
Im Hotel angekommen fand man schnell den Weg ins Hallenbad und in die Sauna um sich dann anschließend zum Abendessen fein zu machen. Dies lies keine Wünsch offen, was man jedoch von dem anschließenden Besuch in der Bar nicht sagen konnte. Man erwartete Cocktails und wartete jedoch vergebens auf Drinks und Barmann. Aber immerhin gab es Bacardi-Cola und Wodka-Lemon zu tollen Preisen und genauesten Abmessungen. (Hier muss angefügt werden, dass man unserer Inge verbot hinzuschauen) Da war schnell klar, hier sitzen wir nicht allzu lange und für den nächsten Abend muss eine Alternative gefunden werden. Unser kleiner Springbock wünschte anschließend seinen Gazellen eine gute Nacht.
Ausgeschlafen ging es am nächsten Morgen in Richtung Salzburg, wo eine nette Dame uns ihre Stadt zeigte. Bei nicht geraden kühlen Temperaturen von 36 Grad erkundeten wir die Stadt und erfuhren auch allerlei über die echten und die nachgemachten Mozartkugeln, die natürlich gleich verkostet wurden. Nach mehr als zwei Stunden Fußmarsch durch die Altstadt war schnell klar, jetzt muss der Durst gelöscht werden. Im Mirabellengarten ließen wir ein Radler zischen und überlegten wie der Tag weitergehen soll. Nach nur kurzer Überlegung hieß es nichts wie weg und raus aufs Land. Wieder zurück in Ruhpolding wollten wir eigentlich die Windbeutelgräfin besuchen, stellten aber fest, der Marsch ist zu lang und die auf dem Weg liegende Eisdiele zu einladend. Hier fand sich dann auch schnell die Alternative zu unserer Hausbar, der daneben liegende „Stadl“. Nach dem Abendessen flogen dann ein paar Dohlen zum „Stadl“ und so manche hüpfte bis früh in den Morgen.
Aber alle waren pünktlich am Frühstückstisch, auch Josef, wo leider festgestellt werden musste, die Berge weinen, dass wir nach Hause gehen. Bei Regen aber doch recht angenehmen Temperaturen war schnell klar, es geht Richtung Heimat und die nächste Rast findet erst in Ulm statt. Hier empfing uns strahlender Sonnenschein, so dass einige nach der Besichtigung des Ulmer Münsters einen schönen Spaziergang durch das Fischereiviertel machen konnten. Andere stärkten sich für die Heimfahrt und alle waren wieder pünktlich am Bus, in dem es allerdings relativ ruhig wurde, da so mancher die Augen zufielen. Etwas früher als geplant kamen wir dann wieder alle gesund und munter im Gehenbühl an.
07.10.2005: Ausflug der Hupfdohlen nach Berlin
Am 7. Oktober war es endlich soweit. Die Hupfdohlen mussten schon früh morgens um 4.00 Uhr aus ihren Nestern schlüpfen um pünktlich um 05.15 Uhr am Flughafen zu sein.
Mit fünf Minuten Verspätung ging es dann um 6.45 Uhr los. Manch eine Hupfdohle fühlte sich in der Luft nicht so wohl und war froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Nachdem fast alle ihre Koffer und Taschen hatten, wollten wir gemütlich zum Bus gehen, aber: Oh Schreck ein Koffer war weg! Er wollte unbedingt in Stuttgart bleiben. Das musste natürlich erst geklärt werden und so gingen alle gemeinsam erst einmal der Sache auf den Grund. Es wurde uns fest versprochen, der Koffer wird ins Hotel geschickt. Nach dieser Aussage fuhren wir frohen Mutes in unsere Bleibe, die wir recht schnell erreichten. Begrüßt wurden wir mit einem tollen Frühstück und schon bezugsfertigen Zimmern.
Um 12.00 Uhr war es dann soweit. Wir durften unseren Bus für die große Stadtrundfahrt besteigen. Unsere Reiseleiterin Frau Ritter war mit Herz und Seele dabei und zeigte uns ihr Berlin in ihrer ureigenen Art. Sie wusste kleine Anekdoten zu erzählen genauso wie historische Ereignisse lustig herüberzubringen. Angefangen vom Olympiastadion, Grunewald, Flughafen Tempelhof, Ku’damm, Regierungsviertel, Friedrichstraße, Checkpoint Charly, Nikolaiviertel, Kreuzberg, Gendarmenmarkt usw. zeigte sie uns fast ganz Berlin. Am Brandenburger Tor machten wir eine Pause und ließen uns die erste Berliner Weise mit Schuss schmecken. Nach vier Stunden Kultur und Spaß kamen wir ziemlich geschafft im Hotel wieder an und so manche Hupfdohle verkroch sich in ihr Nestchen, damit sie abends zum Candlelightdinner wieder hellwach war. Da blieben keine Wünsche mehr offen und wir fielen alle geschafft in unsere Betten. Auch der Koffer war nun endlich in Berlin eingetroffen.
Am Samstag war allen klar, Berlin ist so groß, da musste man Prioritäten setzen. Und so gingen verschiedene Gruppen los Berlin zu erkunden. Manche besuchten den Zoo, einige gingen erst einmal auf dem Ku’damm flanieren, andere bildeten sich zuerst kulturell im Museum. Aber alle waren irgendwann am Ku’damm 195 zum Currywurst essen wie der Herr Bundeskanzler.
Mit platten Füßen war man sich schnell einig zum Abendessen nur noch den kürzesten Weg in ein Steakhaus ums Eck anzutreten. Dies war jedoch eine sehr gute Wahl.
Am Sonntagmorgen wurde am Frühstück der weitere Tag besprochen. Da schon manche Füße sehr beansprucht waren, gingen ein paar auf eine Schiffsreise entlang der Spree, die sehr schön gewesen ist.
Der Rest machte sich auf nach Potsdam. Durch eine hervorragende Verbindung der Verkehrsmittel waren wir schon nach kürzester Zeit am Ziel. Auch wir wollten eigentlich eine Dampferfahrt machen, aber der „Alte Fritz“ machte uns ein besseres Angebot. Der „Alte Fritz“ war eine Schlösserfahrt mit kleinen Spaziergängen zu den schönsten Stellen Potsdams. Wir waren uns alle sofort einig, das war’s wert. Nach soviel Kultur stärkten wir uns dann auf dem Broadway von Potsdam und nach einer Visite in der St. Nikolaikirche kamen wir zwar etwas geschafft, aber sehr beeindruckt von der Stadt, am Bahnhof an.
Nachdem alle wieder um 18.00 Uhr im Hotel versammelt waren, sich bei Eis und Berliner Weise gestärkt, und das Abschlussfoto in der Tasche, ging es dann schon wieder zur Abfahrt in Richtung Flughafen. Diesmal war alles da und kam auch alles pünktlich in Stuttgart an. Von unseren Männern sehnsüchtig erwartet teilte man sich schnell in die bereitstehenden Autos auf und fiel ziemlich müde in die heimischen Betten.
Es waren sich alle einig: Das war ein super Ausflug mit faszinierenden Eindrücken! Berlin ist einfach eine Reise wert.
